Warnstreiks an Hochschulen erhöhen Druck in der Tarifrunde der Länder – Die Linke Niedersachsen solidarisch mit Beschäftigten

In der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder erhöhen Beschäftigte der Hochschulen, Studierendenwerke und Forschungseinrichtungen am Mittwoch, den 28. Januar, mit einem bundesweiten Branchenstreiktag den Druck auf die Arbeitgeberseite. In Niedersachsen beteiligen sich unter anderem Standorte in Göttingen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Osnabrück an den Warnstreiks. Die Linke Niedersachsen erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten und unterstützt ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und spürbaren Lohnerhöhungen.

„Die Beschäftigten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen halten den Wissenschaftsbetrieb am Laufen – in Lehre, Verwaltung und Forschung. Dass die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt haben, ist respektlos. Wer eine starke Wissenschaft will, muss in gute Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung investieren“, erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen.

Die Linke Niedersachsen fordert die Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf, endlich ein verbindliches und verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Konkret unterstützt der Landesverband die Forderung nach sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, sowie 200 Euro mehr für Auszubildende und Nachwuchskräfte. Zudem setzt sich die Linke Niedersachsen dafür ein, dass studentische Hilfskräfte in den Tarifvertrag einbezogen werden, um prekäre Beschäftigung an den Hochschulen zu beenden. Bestehende Mindeststandards bei Bezahlung und Vertragslaufzeiten müssen verbindlich umgesetzt und rechtlich durchsetzbar gemacht werden. Nur mit fairen Löhnen, sicheren Arbeitsverhältnissen und attraktiven Bedingungen können Hochschulen ihrer zentralen gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden.